Rotatives-Vibrationsschweißen (ROV)

Abgeleitet von dem etablierten Rotationschweißen für runde Teile haben wir eine Weltneuheit entwickelt, das Rotative Vibrationsschweißen. Mit diesem Verfahren, dass das herkömmliche Rotationsschweißen durch Kombination mit Vibrationsschweißen optimiert, kann in einem einstellbaren Winkel im Kreisbogen geschweißt werden. Hierbei beschreibt eine reversierende Rotationskinematik einen Segmentbogen. Dieser Bogen ist im Bogenmaß einstellbar und die Winkelgeschwindigkeit ist stufenlos programmierbar bis in höchste Werte des Vibrationsschweißens. Damit haben wir das Rotationsschweißen qualitativ optimiert um höhere Festigkeiten, bei gleichzeitig weniger Schweißaustrieb, zu erzielen und um spezielle Teile zu schweißen, die aufgrund von Abgängen nicht gedreht werden dürfen. 

Bogensegmentschweißen

Mit unserer patentierten Zirkularspindel können wir mit einem einstellbaren Winkel im Kreisbogen schweißen, bis die stabile Abschmelzphase kommt und die Bogenschwingung in Millisekunden abgeschaltet wird. Im Anfangswinkel, genannt die 0-Stellung, verbinden sich die beiden aufgeschmolzenen Teile zu einem Ganzen.

  • Schweißbar mit Anbauteilen/Abgängen, die eine Rotation unmöglich machen

Wir haben das herkömmliche Rotationsschweißen optimiert:
Rotationssymmetrische Teile sind wegen Spritzverzug und Wanddickentoleranzen problematisch im Dicht- und Berstdrucktest. Die Schmelze wird permanent weggeschleudert und es liegt eine viel zu dünne Schmelzeschicht vor. Das Problem kennt jeder, aber wir haben es nun optimiert. Eine reversierende Rotationskinematik beschreibt einen Segmentbogen. Dieser Bogen ist im Bogenmaß einstellbar und die Winkelgeschwindigkeit stufenlos programmierbar bis in höchste Werte des Vibrationsschweißens. Als Joker sind noch die Stoppzeiten von der Schwingung in die Ruheposition zu nennen, nur in 20 ms, das schafft kein Servomotor mit 3000 U/min! Die mechanische Winkelposition ist dabei nach dem Schweißen so exakt wie vor dem Schweißen in der Aufnahme eingelegt und gespannt!

Dabei ist die Festigkeit deutlich höher ist als beim großväterlichen Rotationsschweißen, es liegt auf der Hand: 

 

  • weil die Schmelze vor Ort bleibt „im Bogensegment“
  • weil die Naht tiefer erwärmt wird, bei dickerer Schmelzeschicht!




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