Reibfügen Vorheizen + Reibfügen = Reibschmelzen

Reibfügen optimiert mit Infrarot-Wärmezufuhr

Prozesstechnik Reibschweißen

In der Übungsphase von der Trockenreibung in die Schmelze werden kleinste Materialpartikel angetrieben die möglichst schnell aufgeschmolzen werden, bei zunehmendem Energieeintrag.

Das verdrängte Materialvolumen wird als Wulst rechts und links des Schweißsteges herausgepresst. Das dieses Material ohne Verdichtung außen anhaftet kann es leicht abbrechen und ungewollte Verschmutzungen verursachen. Sind in der Nahtgestaltung Fangräume für den Schmelzeaußtrieb vorgesehen kann eine saubere Schweißverbindung durch Zirkularschweißen realisiert werden.

Sind Fügeverbindungen unter "Reinraumbedingungen" herzustellen ist der Schmelzeübergang ohne Trockenreibung auszuführen:
Durch Vorwärmung werden beide Teilehälften bis zur Oberflächen - Schmelztemperatur durch Energiestrahlung -ohne Kontakt- aufgeheizt. Danach folgt extrem schnell der Fügeprozess durch axiales Verpressen mit gleichzeitig in der Ebene biaxialem Schwingen um die überwiegend im Material beigemengten Faserzusätze (bis 50%) mechanisch zu mischen. Damit erfolgt eine Erhöhung des Schweißfaktors im Vergleich zu nur Reibfügen oder nur thermisch Fügen.

Die Prozesszeit ist durch dynamische Achsenbewegungen und kurze Teilprozesse wie Vorheizen und Reibfügen insgesamt niedriger als rein thermische Verfahren.

 

Das Temperaturprofil

Phase 1: Vorheizen

Phase 2: Reibfügen

T1 schont das Material, weil unter der Schmelztemperatur

T2 Schmelzebildung bei geschlossener Fügezone!




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