Infrarotnieten

Infrarotnieten mit TNE

Kompakte Nieteneinheiten durch fokussierte Infrarot-Wärme

Das Unternehmen Fischer Kunststoff Schweißtechnik GmbH in Berkatal hat den Nietenprozess eingehend analysiert. Dabei wurden verschiedene gängige Technologien miteinander verglichen.

 

  • Zirkularreibschwingung
  • Induktion
  • Heißluft
  • Wiederstandsheizung
  • Infrarot-Strahlung

 

Ziel war es, die optimale Energiequelle für eine neue thermische Nieteneinheit zu finden. Bei verschiedenen Tests fand man interessante Ergebnisse:
IR-Strahlung erreicht die erforderliche Temperatur ohne Anlaufzeit viel schneller als ein Wiederstandsheizer, Heißluft, die Induktion oder eine Heizpatrone. Damit verbunden ist die stark reduzierte Umgebungswärme. Niederhalter und Nietstempel werden so thermische wesentlich weniger belastet. Zusätzlich ergibt sich daraus auch eine Energieeinsparung, denn im Prozess-Zyklus und bei Produktionspausen ist der IR-Strahler ausgeschaltet, anders als bei anderen Heiztechniken, bei denen das Temperaturniveau ständig gehalten werden muss. Mit der IR-Strahlungserwärmung wird eine gute Durchwärmung und damit auch ein gutes Verformungsvermögen erreicht, im Gegensatz zu der Zirkulationsmethode (Reibschweißen), bei der der nur eine dünne Schicht an Schmelze erzeugt wird. Beim Kaltumformen durch Reibschweißen müssen der Nietkopf und die Nietkraft größer und stärker sein als bei den alternativen Methoden. Das Nieten mit Infrarot überzeugt: "Durch den Einsatz eines Omega Infrarot-Strahlers konnten wir ein besonders kompaktes und ökonomisches Nietgerät entwickelt wurde.




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