Holzschweißen - eine Grundlagentechnologie

Wir reibschmelzen nicht nur GfK – CfK – Hochleistungswerkstoffe, sondern auch Holzverbindungen ganz ohne Leim oder andere Zusätze!

Ganz früh dabei sein ist unser Fundament, mit einer Grundlagenentwicklung die bereits eine Holz– Fügemaschine bis 60 kN ermöglichte: Als KMU haben wir es gewagt auf Anregung der Universität für Holzkonstruktion (IBOIS) der ETH Lausanne, eine Hochleistungsmaschine zu entwickeln, die mit weltweit einmaligen Merkmalen ausgestattet ist, um auch Naturholzbretter übereinander in Schichten zu schweißen in Flächen von bis 500 cm²! Anwendungsgebiete werden unter anderem in der Herstellung von großformatigen soliden Holzelementen für Decken- und Wandtafeln sowie in der Parkettherstellung gesehen.

Wir haben die Chance wahrgenommen um an dem Technologiewachstum von Anfang an dabei zu sein. Die Fachgebiete sagen der Technologie einen riesigen Markt voraus, weil in Europa Millionen Tonnen Leim und Kleber verarbeitet werden, die in erheblichen Maß eingespart werden können zugunsten unserer Umwelt. Dieses ökologische Verfahren nutzt im Holz bereits vorhandenes „Bindemittel“, das durch den Reibeprozess unter Druck aufgeschlossen und aktiviert wird. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass die viskose Masse, die aus den Holzkomponenten (Lignin, Zellulose, Hemicellulosen) gebildet wird, in der Lage ist wie eine Klebeschicht zu fungieren. Es wird angenommen, dass der Verbund durch die Ausbildung von physikalischen Mechanismen wie Van-der-Waals Kräften und Wasserstoffbrücken unterstützt wird. Die Schwingung kann zwischen Linear- und Zirkularschwingung umgeschaltet werden.

Wesentliche Vorteile des Verfahrens ist die außerordentliche Schnelligkeit der Verbindungsherstellung, die innerhalb weniger Sekunden erfolgt. Im Gegensatz zu genagelten und geschraubten Verbindungen sind die Fügeverbindungen vollflächig, mit der dann hohen Festigkeit!




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